Miltenberg-Quiz Frage 9 / 18

Schon kurz nach der ersten urkundlichen Erwähnung Miltenbergs 1237 siedelten sich auch jüdische Familien in Miltenberg an. Sie lebten von der Erhebung des erzbischöflichen Zolles, dem Geldverleih oder dem Viehhandel. Später sind jüdische Einwohner auch als Inhaber von Textil-, Zigarren- oder auch Schuheinzelhandelsgeschäften nachweisbar. Die jüdische Gemeinde erlebte eine wechselhafte Geschichte mit einer Reihe von Pogromen, wie z.B. in der Pestzeit 1348/49, im 30 jährigen Krieg und in der Nazizeit. Stolpersteine in der Hauptstraße erinnern heute an die letzten 100 Jüdischen Bewohner, die bis 1942 in Miltenberg lebten.
Noch vor 1300 errichtete die Jüdische Gemeinde eine Synagoge auf einem Felsvorsprung unterhalb der Burg, die mit Unterbrechungen bis in das Jahr 1800 genutzt wurde. 1904 eröffnete die jüdische Gemeinde unter Anteilnahme der Miltenberger Bürgerschaft ihre neue Synagoge in der Mainstraße. Die alte Synagoge wurde an die Brauerei verkauft. Sie befindet sich noch heute, von den Gemäuern her unverändert, im Hinterhof der ehemaligen Brauerei Kaltloch. Sie ist die älteste Synagoge in Deutschland und eine der ältesten Synagogen Europas.

Was errichtete die Jüdische Gemeinde auf einem Felsvorsprung unterhalb der Burg?
Füge den dritten Buchstaben in das Lösungswort Platz 2 ein.

Die Gewinnauslosung ist am
10. Dezember 2019

Gewinne im Gesamtwert von 350 € werden verlost.

Teilnahmebedingungen:

Wohnsitz in Miltenberg mit allen Stadtteilen.
Alle richtigen Einsendungen zwischen dem 21.11. und 09.12.2019 nehmen teil!

Antworten senden Sie bitte an: quiz@oswald.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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