MILTENBERG-QUIZ FRAGE 7 / 18

Wenn heute Donald Trump chinesische Waren mit Zöllen belegt, so tut er das zum vermeintlichen Wohl seines Landes und wir sagen dazu Protektionismus. Ähnlich lassen sich Privilegien, wie das Stapelrecht aus dem Mittelalter einordnen. Eine Maßnahme, mit der der Landesherr den Handel zu kontrollieren und zu lenken suchte.

Vom 13. Jahrhundert an verbreitete sich das Stapelrecht ausgehend von Genua und Venedig in ganz Europa. Etwa Mitte des 14. Jahrhunderts erhielt die Stadt Miltenberg ein uneingeschränktes Stapelrecht. Das vor allem die Interessen des städtischen Gewerbes förderte. Für die Händler hieß das, alle Waren ausladen und zwei bis drei Tage lang zu marktüblichen Preisen anzubieten und zwar egal ob man zu Fuß, mit Wagen oder per Schiff unterwegs war. Durch die günstige Lage zwischen Main und Odenwald entkamen den Miltenbergern nur wenig Händler, die zwischen Nürnberg nach Frankfurt, dem Orient und dem Okzident die kurze Mainroute wählten. Nicht zuletzt bescherte das Stapelrecht den Miltenbergern eine frühe wirtschaftliche Blütezeit.

Erst die bayerischen Landesherren entzogen Miltenberg um 1816 das Jahrhunderte währende Stapelrecht und der Niedergang der kleinen Mainmetropole begann. Aus heutiger Sicht ist das auch ein Segen, denn Miltenberg verarmte zusehends. Bald war kein Geld mehr da um Altes abzureisen und Neues zu bauen. Miltenberg fiel in einen langen Dornröschenschlaf und ist erst heute wieder für uns erwacht.

Zu welchen Preisen mussten die Händler Ihre Waren in Miltenberg anbieten?
Füge den fünften Buchstaben in das Lösungswort Platz 8 ein.

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Teilnahmebedingungen:

Wohnsitz in Miltenberg mit allen Stadtteilen.
Alle richtigen Einsendungen zwischen dem 21.11. und 09.12.2019 nehmen teil!

Antworten senden Sie bitte an: quiz@oswald.de

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