MILTENBERG-QUIZ FRAGE 16/ 18

Miltenberg während der Napoleonischen Kriege

Die vorteilhafte Lage an einer wichtigen Handelsstraße verwandelte sich für Miltenberg während der Kriegszeiten oft zum massiven Nachteil. Denn dann zogen vor allem Truppen jeglicher Couleur durch die Stadt. Magistrat und Bevölkerung hatten Pferde und Fuhrwerke zu stellen und die Querung des Mains zu ermöglichen. Die Soldaten nahmen Quartier, mussten mit Essen und Trinken, Wein und Bier verpflegt, als Kranke versorgt und als Tote beerdigt werden. Es kamen und gingen Franzosen, Russen, Preußen, Sachsen, Bayern und Württemberger hoch zu Ross oder zu Fuß, mit Fuhrwerken und Artillerie. Hinwärts waren die militärischen Verbände enthusiastisch, arrogant und fordernd – rückwärts als Geschlagene brachten sie vor allem Krankheiten mit sich.

1812/ 1813 waren es zunächst Franzosen, die nach ihren Niederlagen in Russland und der Völkerschlacht bei Leipzig durch die Stadt kamen. Eilig ließ der Magistrat zwischen Main und  Stadtmauern eine Straße – die Pariser Straße – aufschütten um die Krankentransporte aus der Stadt herauszuhalten und die Bürger vor mitgebrachten Seuchen zu schützen. Mit mäßigem Erfolg, denn die grassierende Typhusepidemie kostete auch vielen Miltenbergern das Leben. Die Pariser Straße heißt inzwischen Mainstraße und hält anstatt Krankheiten den Verkehr erfolgreich aus der Stadt.

Wie hieß die Mainstraße früher?

Füge den vierten Buchstaben in das Lösungswort Platz 7 ein.

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Antworten senden Sie bitte an: quiz@oswald.de

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