MILTENBERG-QUIZ FRAGE 12 / 18

Leider unzugänglich, versteckt in einem Hinterhof und angeschmiegt an die Stadtmauer, befindet sich noch heute ein Miltenberger Hexenkerker. Mit kirchlicher Duldung haben die Miltenberger die unrühmliche Ehre, zu den aktivsten Hexenverfolgern des frühen 17. Jahrhunderts zu zählen. Was war geschehen? In der Zeit, die wir heute kleine Eiszeit nennen, lagen die mittleren Temperaturen knapp ein Grad unter den normalen Werten. Die Folge waren mehrere Jahre in Folge schlechte Getreideernten und auch der Wein gedieh nicht. Durch Krieg, Hunger und Geldnot wurden die Menschen dieser Zeit hart geprüft.

Innerhalb weniger Jahre wechselten 10 % der Häuser in Miltenberg ihre Besitzer. Was lag näher als nach Schuldigen für diese Misere zu suchen? Der Aberglaube war weit verbreitet und so wurden immer wieder Hexen und Zauberer als Schuldige ausgemacht, die mit dem Teufel im Bund standen. Durch ihren Tod könnte die Misere beendet werden, so die Hoffnung der einen, Neid und Missgunst war wohl das Motiv der anderen. Oder war es auch der Wunsch nach grausamer Unterhaltung, der den Wahn schürte? Jedenfalls wurden in der Zeit zwischen 1615 – 1638 zweiundsiebzig unschuldige Bürger mit Hilfe peinlicher Befragungen, der Hexerei überführt und hingerichtet. Männer und Frauen gleichermaßen. Es heißt, dass erst als eine enge Verwandte des Würzburger Bischofs der Hexerei bezichtigt wurde der Wahn ein abruptes Ende fand.

Mit wem standen die Denunzierten angeblich im Bund?

Füge den zweiten Buchstaben in das Lösungswort Platz 4 ein.

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Antworten senden Sie bitte an: quiz@oswald.de

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